Während der Eröffnungskonferenz der Initiative Oder-Partnerschaft (im April 2006) wurde eine Erklärung der Vertreter der Regionalpolitik und der beteiligten Städte angenommen. Schon in der ersten Maßnahmenpriorität dieses Dokumentes wird man der Rolle und der enormen Bedeutung der Innovationen und des Technologietransfers gerecht.
Auf dem politischen Gipfeltreffen der Oder-Partnerschaft am 5. November 2008 in Poznań hat sich die Wojewodschaft Westpommern verpflichtet, die Rolle des Koordinators für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bereich Wissenschaft und Forschung zu übernehmen.
„Wir möchten auf die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen den deutschen und den polnischen Wissenschaftszentren hinarbeiten, was zu einer besseren Nutzung des wissenschaftlichen Potentials der Oderregionen beitragen kann, insbesondere in Disziplinen, die die Synergieeffekte voll zur Entfaltung kommen lassen“, sagte Władysław Husejko, Marschall der Wojewodschaft Westpommern. „Eine solche Vision entspricht sowohl den Entwicklungsstrategien aller Regionen der Oder-Partnerschaft als auch der Lissabonner Strategie. Wie man sieht, bringt sich unsere Initiative in die paneuropäische Innovationspolitik ideal ein.“
Als Erstes wurde noch im Jahre 2009 an alle Ministerpräsidenten der deutschen Länder und die Marschälle der polnischen Wojewodschaften ein Schreiben mit Maßnahmenvorschlägen und mit der Bitte, die für die laufenden Arbeitskontakte zuständigen Beauftragten zu nennen, versandt.
Alle Regionen haben die unterbreiteten Vorschläge begrüßt. Darunter wurden die Identifizierung der vorrangigen Kooperationsbereiche und die Schaffung einer Landkarte des wissenschaftlichen Potentials auf dem Gebiet der Oder-Partnerschaft als die dringendsten Aufgaben angesehen. Dank der Zusammenarbeit mit den Beauftragten haben wir es geschafft, die Datenbank der öffentlichen Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen, die in den jeweiligen Regionen tätig sind, zu erstellen.
Gleichzeitig wurde an der Vorbereitung einer Befragung gearbeitet, deren Ziel die Bestimmung des Entwicklungspotentials und der Stärken der Wissenschaft in der Oderregion und des gewünschten Charakters der erwarteten Zusammenarbeit in den einzelnen Bereichen sowie die Identifizierung der bereits bestehenden Vernetzungen ist.
Die Befragung wurde im Zeitraum zwischen März und Mai 2010 durchgeführt. Mehr Informationen dazu finden Sie im Menü „Materialien zum Downloaden“.
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