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Touristik

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Erholen Sie sich aktiv und gesund!

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Vielfältigkeit - dieses Wort vermag am besten das reiche touristische Angebot Westpommerns zu beschreiben. Dank einer Vielzahl vorhandener Erholungsarten, kann Westpommern zu den attraktivsten, touristischen Gebieten Europas gezählt werden. Zweifellos hat daran den größten Verdienst die einzigartige, fast 185 km lange Küste mit ihren schönen Stränden, die von Dünenstreifen und Wäldern umgeben sind.


Aber eine saubere Sandküste ist nur eine der Attraktionen, die diese abwechslungsreiche Region mit ihrem besonderen postglazialen Relief zu bieten hat. Kennzeichnend für die Region sind die Fülle an Seen an der Dramburger und der Walczer Seenplatte sowie eine hohe Bewaldung, die diesem Ort den außergewöhnlichen Charakter eines ständigen Abenteuers verleihen. Des Abenteuers, das auf Draufgänger wartet, die es nach Fahrradtouren durch die urigen Wälder oder nach Segelfahrten über die Gewässer der Stettiner Bucht verlangt. Das stets erweiterte, breite Übernachtungs- und gastronomische Angebot gestattet unbegrenzte, ganzjährige Nutzung der vorhandenen Attraktionen. Es ermöglicht ebenfalls die Nutzung der hier vorhandenen, renommierten Sanatorien und Kurorte. Die bereits im 19. Jh. entdeckten Salzwasser- und Moorvorkommen sowie die Ressourcen an geothermischem Wasser sind für die Attraktivität von Swinemünde, Cammin, Kolberg und Bad Polzin entscheidend. Die gesundheitlichen Vorzüge der Region bereichern auch die ausgebauten, modernen Spa-Komplexe, die u. a. Naturheilkundebehandlungen anbieten.

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Brechen Sie auf zu einem wilden Abenteuer!

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 Die gekennzeichneten Touristenpfade in den Waldgebieten und besonders in den Urwäldern laden zu Wanderungen und Fahrradtouren oder auch einfach nur zum Pilze sammeln im Herbst ein. Die Liebhaber der Jagd erwarten seit diesem Jahr einer der reichsten Jagdgründe des Landes sowie professionelle Übernachtungsmöglichkeiten.


Auf die Befürworter der weitgehend unblutigen Fotojagd warten auch keine geringeren Attraktionen, so z.B. bietet der Nationalpark Wollin Seeadler und Wisente. Das Gebiet des Drawienski Nationalparks mit dem Rinnenseensystem und dem wilden, sich durch die Landschaft schlängelnden Fluss Drawa ist die Erfüllung der Träume derer, die sich für Kanutouristik und Angeln begeistern. Eine große Vielfalt an Fischarten und Gewässern, darunter private Fischteiche, und auch die außergewöhnliche Möglichkeit der Teilnahme an Meeresfischerei machen aus unserer Region einen der für die Angelfischerei attraktivsten Orte.

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Entspannung das ganz Jahr über!

Die natürlichen Vorzüge für Erholung und Entspannung in der Woiwodschaft sind systematische und ständige Ergänzungen mit einer erweiterten Erholungsinfrastruktur. Das Angebot an ganzjährigen Aqua-Parks gestattet es, aktive Erholung nicht nur während der Saison zu genießen.


Das besondere Angebot in diesem Teil Europas ist die Anzahl und der bereits über die Landesgrenzen hinaus anerkannte Charakter der Golfplätze in Kołczewo, Binowo, Łukęciń und Choszczno. Die fortwährend entstehenden Golfplätze ergänzen nur das Bild der Region, die sich in ein wahres Eldorado für die Liebhaber des Golfsports verwandelt. Der außergewöhnlich reizvolle Charakter der Gewässer der Stettiner Bucht und der größten Seen trägt zu einem Popularitätsanstieg des Windsurfens und zur Entwicklung einer speziellen Erholungsbasis für die Liebhaber kräftiger, spritziger Eindrücke bei. Die landesweit bekannten Pferdegestüte in Łobez oder Biały Bór und die vorhandenen Pferdewege ergänzen die besonderen touristischen Vorzüge Westpommerns.

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Eine mannigfaltige Region!

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Im Gebiet der Woiwodschaft Westpommern entdeckt man viele interessante Spuren der stürmischen Vergangenheit der Landschaften, die zwischen dem historischen Mecklenburg und der Danziger Küste liegen. Die Region birgt sowohl Erinnerungen aus der Zeit als sie noch ein Teil des Gebietes der Westslawen war als auch aus der späteren Zeit als selbstständiges Herzogtum, das durch die herzogdynastie der Greifen regiert wurde.


Ihre Spuren hinterließen hier auch die Schweden, Dänen sowie Siedler aus Deutschland, die zur Anlage und Entwicklung neuer Städte beitrugen. Unsere Region ist keine Region mit einheitlicher Geschichte. In ihrer Zusammensetzung kommen sowohl Gebiete, die zum Landstrich Vor- und Hinterpommerns zählten, Teile der sog. Nowa Marchia (Neue Mark) sowie – im Süden und im westlichen Teil – Reste Großpolens. Wandert man durch die Dörfer und Städtchen des nördlichen Teils der Region, kann man das besonders faszinierende „kraina w kratkę” (Fachwerkland) bewundern, damit sind Gebäudekomplexe mit typischen Fachwerkkonstruktionen gemeint, sowohl bei den Wohn- als auch bei den sakralen Gebäuden. Auf dem Land und in der Nähe kleiner Städte der Woiwodschaft sind viele Paläste und Gutshöfe, meist mit herrlichen Parkanlagen, erhalten geblieben. Typische Orte der Erinnerung an frühere Einwohner sind alte deutsche und jüdische Friedhöfe sowie die größte Begräbnisstätte Europas – der Zentralfriedhof in Stettin.

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Aufeinandertreffen der Stile

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In Westpommern gibt es fast 30 Museen und Museumsstuben, die interessante Andenken an die Vergangenheit ausstellen. Bis heute wurden viele Wehrburgen, die vor sehr langer Zeit Wirkungsstätten der Menschen dieses Landstrichs waren, erhalten. Die interessantesten dieser Art befinden sich in Cedynia (Zehden) und Radacz. Auf der Insel Wollin hat man alte Hügelgräber entdeckt.


Die erhaltenen Teile der Schutzmauern und Stadtstrukturen in Gryfino, Chojna oder Mieszkowice nehmen uns mit in die Zeit des Mittelalters. Ebenso tief in der Geschichte verwurzelt sind die Schlösser in Stettin, Białogard, Stare Drawsko (Drahim) oder in Świdwin. Ein interessantes Zeugnis des Vermischens der Einflüsse im Grenzgebiet sind die erhaltenen Teile der Klöster der Templer-Orden, der Zisterzienser und der Johanniter. Die Liebhaber der Architekturdenkmäler finden sowohl romanische (u. a. Teile in der Kathedrale in Cammin, Kloster in Kolbatz), als auch gotische Gebäude (zum Beispiel die Kathedrale in Stettin, in Köslin und in Kolberg) sowie Renaissanceschlösser (Stettin, Tuczno/Tütz, Szczecinek) und ländliche Barockresidenzen (u. a. in Świerzno/Schwirsen). Die Entwicklung der Rolle der Kurorte Misdroy, Kolberg, Bad Polzin und Cammin in trug zur Entstehung ausgezeichneter Heil- und Kuranstalten im 19. Jh. bei.

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Eine neu aufgelebte Zeit

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Ein besonderes und symbolhaftes Zeugnis für den Lauf der Zeit auf dem Boden Westpommerns sind die Ruinen der gotischen Kirche in Trzęsacz/Hoff aus dem 15. Jh. Fast 2 km von der Küste erbaut, befindet sie sich heute nur wenige Meter vom Wasser entfernt.


Das Meer hat systematisch die sich der Kirche nähernde Küste unterspült. Zu Beginn des 20. Jh. stürzte die erste Wand der Kirche ein, später weitere. Bis heute blieb nur ein Teil einer Wand übrig, der mithilfe einer speziellen, modernen Absicherung geschützt wird. Während des letzten Krieges wurden zahlreiche, wertvolle Baudenkmäler und historische Sehenswürdigkeiten zerstört oder erheblich beschädigt. In Stettin wurden als Ergebnis der Flächenangriffe bedeutende Teile der Altstadt in Trümmer gelegt. Die meisterhaft wieder hergestellte Bebauungsstruktur bildet heute eine der größten Touristenattraktionen der Stadt.

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