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Tieto

In diesem Jahr vergehen fünf Jahre Präsenz des skandinavischen Konzerns Tieto auf dem polnischen Markt. Schon vom Anfang an baut das Unternehmen eins der stärksten Forschungs- und Entwicklungszentren in der Körperschaft aus, das sich mit Dienstleistungen im Bereich Teleinformatik beschäftigt. Alle beiden polnischen Tieto-Abteilungen beteiligen sich aktiv an der Entwicklung und am Überprüfen von Lösungen, die in ein paar Jahren die Nutzung von IT-Dienstleistungen und IT-Produkten grundlegend verändern werden, und zwar sowohl auf dem Geschäfts- als auch Konsumentenmarkt. Diese Vorgehensweise, d.h. sich auf den innovativen Dienstleistungen zu konzentrieren, bringt gute Ergebnisse. Laut dem Bericht „Computerworld Top 200“, der sich mit der Situation des polnischen IT-Markts beschäftigt, befindet sich Tieto Poland seit einigen Jahren unter drei größten Software-Exporteuren und liegt an der Spitze  der größten Arbeitgeber der polnischen IT-Branche. Innerhalb von 5 Jahren konnten wir viel erreichen. Seit einigen Jahren liegen wir an der Spitze der größten polnischen Software-Exporteure, und gleichzeitig entwickeln wir Verkauf auf dem polnischen Markt. Wir sind einer der größten Arbeitgeber auf dem lokalen IT-Markt. Die Dynamik bei der Bildung neuer Arbeitsplätze hat auch ein gutes Niveau. Durchschnittlich stellen wir jedes Jahr jeweils ca. 250 neue Mitarbeiter ein. Diese Tendenz möchten wir auch in den nächsten Jahren behalten. – sagt Wojciech Zaremba, Vorstandsvorsitzender von Tieto Poland Sp. z o. o.
 
Im Rahmen eines Investitionsseminars, das am 25. Oktober 2011 durch die Abteilung für Handel und Investitionen der Botschaft der Republik Polen im Hotel Marriot in Kopenhagen organisiert wurde, hat an einem Workshop zum Thema Informationtechnology und knowledgeprocess outsourcing Herr Ireneusz Miski, einer der Leiter von Tieto Poland Sp. z o.o. teilgenommen. Er erklärte, warum eine von zwei polnischen Filialen des Unternehmens in Stettin lokalisiert wurde. Die Gründe dafür waren vor allem über 80.000 Studenten in der Stadt und eine ausgezeichnete, Berlin-nahe Lage. Er lobte auch sehr die Zusammenarbeit mit Stadtbehörden und akademischen Zentren. Stettin hat Hunger nach Erfolg und die Stadt ist voll von jungen ehrgeizigen Menschen – so Miski.

Der Sitz von Tieto in Helsinki (www.tieto.com)
Tieto in Stettin

Anlage:

Tieto Poland Sp. z o. o. presentation

Tieto Poland - Szczecin story
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2011-11-21 12:49:30
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Coloplast

Coloplast Group ist in der medizinischen Branche tätig. Der Betrieb niederlies sein Finanz- und Buchhaltungszentrum in der westpommerschen Hauptstadt. Magda Szymanowska, die Vertreterin von Coloplast schloss sich während des Seminars den Äußerungen ihrer Vorredner an. In Stettin fanden wir junge, stark motivierte Menschen mit Fremdsprachenkenntnissen. Unsere Aufgabe beruhte darauf, ihre Kompetenzen und den Weg zu erkennen, den sie für ihre künftige Entwicklung nehmen möchten. Die Fähigkeit zu denken: „we can do that“ ist ein sehr großer Vorteil polnischer Arbeitnehmer. Selbstverständlich verändern wir uns die ganze Zeit und zeigen, dass man noch mehr erreichen kann, als man ursprünglich plante. Ende 2009 beschäftigten wir 90 Personen. Unser Service wird in elf europäische Länder geliefert. Momentan werden ca. 20 Personen in unseren Filialen in Spanien, Italien und Großbritannien ausgebildet, wo sie weitere Kompetenzen erwerben. Ich hoffe, dass diese Informationen ein Beweis dafür sind, dass wir in Stettin erfolgreich sind – so Szymanowska.

Frank Kramer (Coloplast) spricht über die Entscheidungsgründe für den Standort des Buchhaltungszentrums
Bürohaus Oxygen – Sitz der Firma Coloplast

Anlage:

Coloplast Group presentation

Colopast Finance Europe in Stettin
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2011-07-05 09:20:54
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AKS

Während eines Investitionsseminars am 6. Mai 2011 in Kopenhagen wurden die Vertreter von ZIB von einem Investor unterstützt, der seit Jahren in Swinemünde erfolgreich tätig ist. Bevor Andreas Storsul-Nielsen von AKS Gruppen den Versammelten über seine Erfahrungen in Polen berichtete, hatte er von dem Marschall Olgierd Geblewicz ein Andenken in Form einer Graphik entgegen genommen, auf der die Ostseeregion zu sehen war. As close as it gets – schrieb der Marschall auf der Graphik, was an die Lage des polnischen AKS-Betriebs anknüpfen sollte: in direkter Nachbarschaft eines Fährenterminals in Swinemünde. Gerade diese direkte Nähe entschied über die Wahl von Westpommern für die Lokalisierung des Metallbetriebs, in dem bis heute 90 Menschen eingestellt wurden.

AKS Werke Świnoujście
Marschall Geblewicz bedankt sich bei dem Vertreter der AKS Gruppen

Anlage:

AKS Gruppen presentation

It doesn't get any closer
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2011-07-05 09:14:40
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BIC Electric

Einer der Programmpunkte des Investorenseminars Geschäftsbetrieb und Investitionen in erneuerbare Energien in Polen, das am 1. Juni 2010 in Aarhus stattfand, war der Redebeitrag von Jens Christian Møller, der seit vielen Jahren in Szczecin als Geschäftsmann tätig ist. Der Direktor von BIC Electric Sp. z o. o. berichtete über seine Erfahrungen in Polen und präsentierte objektiv sowohl Vorteile als auch Mängel unserer Ansiedlungsangebote. Er verwies dabei auf den wichtigen Vorteil der geringen Entfernung zwischen Aarhus und Szczecin: Es sind nur sechs Stunden Fahrzeit mit einem BMW, seitdem wir die deutsche Autobahn A20 nutzen können. In der Umgebung Szczecins sei es nicht schwer, kompetente und ehrgeizige Arbeitnehmer mit Englischkenntnissen zu finden. Møller lobte auch die hohe Qualität der Erzeugnisse, die in Polen zu beträchtlich niedrigeren Kosten hergestellt werden und in punkto Qualität den dänischen Produkten in nichts nachstehen. Skandinavische Qualität für polnischen Preis – so lautet das Motto der Firma.

Ein Bild aus dem BIC-Familienalbum
Jens Christian Moller auf dem Golfplatz in Binowo

Anlage:

Jens Christian Moller's presentation

A story about doing business between Poland and Denmark
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2010-07-06 10:59:18
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Faymonville

- Jahre lang hatten wir immer polnische Schweißer eingesetzt, doch das belgische Recht erlegte uns Einschränkungen in der Beschäftigung von Ausländern auf. Da wir also nicht die Arbeitnehmer an die Arbeit bringen durften, haben wir uns entschieden, die Arbeit an die Arbeitnehmer heranzuführen – erläuterte Arnold Luxen, Verkaufsmanager der Firma Faymonville SA, die Gründe für die Einrichtung der Fabrik für spezielle LKW-Auflieger im Gewerbepark Goleniów während eines Investorenseminars in Brüssel. Dem belgischen Investor gehört auch der Rekord im Tempo der Investitionsumsetzung: seit dem ersten Besuch von Alain Faymonville in Goleniów bis zur Aufnahme der Produktion in der 5.000 m2großen Halle vergingen gerade mal 12 Monate.

Faymonville in Goleniów Industriepark
Faymonville in Goleniów Industriepark

Anlage:

Faymonville SA presentation

Faymonville Poland - case study
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2010-04-08 17:44:01
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Valassis

Valassis Inc. ist führendes amerikanisches Unternehmen im Bereich von Marketingdienstleistungen. Der Konzern erbringt Leistungen in der Werbebranche für über 15.000 Auftraggeber und lässt in deren Namen über 100 Millionen Käufern jede Woche Information über Rabatte und Sonderangebote zukommen. Valassis, mit Hauptsitz in Michigan (USA), arbeitet mit rund 7.000 Filialen in 9 Ländern, darunter in Frankreich, Spanien, Deutschland, Polen, Großbritannien und Italien, zusammen.
 
Die britische Niederlassung beschäftigt sich mit dem Management und der Abrechnung von Gutscheinen. Mit der Betreuung solcher Kunden wie Tesco, Procter & Gamble, Shell, Danone und News International ist die Firma mit dem Anteil von 85% auf dem britischen Markt unbestrittener Branchenführer.
 
Auf Grund des steigenden Drucks auf Kostenreduzierung seitens der Kunden hat sich die britische Niederlassung von Valassis daran gemacht, nach Wegen zur Senkung der Betriebskosten zu suchen. Im Ergebnis der Analyse wurde die Entscheidung in Erwägung gezogen, den Betrieb an einen anderen Standort zu verlegen, der niedrigere Kosten des Geschäftsbetriebs ermöglichen würde und gleichzeitig verkehrstechnisch gut erreichbar wäre.
 
Kriterien, die der erwünschte Standort erfüllen sollte, waren wie folgt:
  • politische Stabilität und hohes Maß an Sicherheit,
  • gesicherte Durchführbarkeit von Anlieferungen aus Großbritannien binnen 48 Stunden,
  • geeignete Investitionsanreize für Investoren aus Großbritannien,
  • Vorhandensein entsprechender Immobilie bzw. geeigneten Baugrunds für das Vorhaben,
  • Vorhandensein entsprechender Anzahl qualifizierter Arbeitnehmer.
Anfangs erstreckte sich die Suche der Firma auf eine ganze Reihe von Ländern aus Ost- und Südeuropa sowie Nordafrika, bevor sich schließlich die engere Wahl nur auf Polen beschränkte. Bei der Wahl des besten Standortes in Polen stützte sich die Firma auf Kooperation mit der Polnischen Agentur für Information und Auslandsinformation und einem Fachunternehmen aus der Immobilienbranche. Im Frühjahr 2007 besuchten die von der Firma beauftragten Berater die Regionen Kleinpolen, Schlesien, Niederschlesien und Großpolen, im August desselben Jahres kamen sie dann nach Westpommern. Zuvor, im Juli, haben sie ein vom westpommerschen Zentrum für Investorenbetreuung erstelltes Ansiedlungsangebot erhalten.
 
In Westpommern waren mehrere konkrete Standorte im Gespräch. Auf der Shortlist standen dann schließlich zwei Städte. Nachdem innerhalb eines Monats die Vertreter des Investors dreimal im Zentrum für Investorenbetreuung gastiert hatten, wurde im Endeffekt Białogard als optimaler Standort für den Betrieb der Firma Valassis gewählt. Für die Entscheidung zugunsten dieses Standortes waren mehrere Faktoren ausschlaggebend:
  • gute verkehrsmäßige Erreichbarkeit von Großbritannien aus – über das europäische Autobahnnetz bis nach Goleniów und anschließend über die gut ausgebaute Nationalstraße Nr. 6 (Szczecin-Gdańsk),
  • Vorhandensein von Humanressourcen für die künftige Einstellung (30% Arbeitslosenquote im Landkreis Białogard),
  • umfangreiches Förderpaket zur Beschäftigung von Arbeitslosen, angeboten durch das zuständige Kreisarbeitsamt,
  • hochwertige Produktionsfläche, die in den folgenden Monaten auf dem Gebiet des technologischen Gründerzentrums errichtet und anschließend gemietet werden sollte, was im Vergleich zur Variante des Baus eines eigenen Objektes den Zeitpunkt der Inbetriebnahme erheblich in die Nähe rücken ließ,
  • reguläre Flugverbindungen mit Großbritannien vom 100 km entfernten Flughafen in Goleniów,
  • Politik des Investors zur Ausübung einer wesentlichen Rolle in der lokalen Gemeinschaft, Bevorzugung kleinerer Städte,
  • Unterstützung und Engagement kommunaler Politiker und Behörden, des Kreisarbeitsamtes, des Vereins für soziale und wirtschaftliche Initiativen (Verwalter des technologischen Gründerzentrums) und der Selbstverwaltung der Wojewodschaft, insbesondere über das COI.
Am 15. November 2007 wurde von Charles D’Oyly, dem Direktor der britischen Niederlassung von Valassis, offiziell die Entscheidung der Firma bekannt gemacht und eine Absichtserklärung mit dem Marshall der Wojewodschaft und dem Landrat des Landkreises Białogard unterzeichnet. In den darauffolgenden Monaten begann die Firma Vorbereitungen zur Aufnahme des Betriebs in Polen: es galt, die neuen Räumlichkeiten im technologischen Gründerzentrum für eigene Zwecke zu gestalten und auszustatten, das künftige Personal in Zusammenarbeit mit dem Kreisarbeitsamt zu rekrutieren und Schulungsmaßnahmen zu unterziehen und schließlich den Umzug vom bisherigen Sitz in Corby, Großbritannien, nach Polen zu bewerkstelligen.
 
Bereits am 17. Juli 2008 wurde ein für die Firma Valassis bestimmter, neuer Flügel des Gründerzentrum-Gebäudes mit einer Fläche von 3150 m2 offiziell fertig gestellt. Das feierliche Banddurchschneiden wurde vom Vorstandsvorsitzenden der Firma Valassis Al Schulz, dem Vizemarschall der Wojewodschaft Westpommern Witold Jabłoński und dem Landrat des Landkreises Białogard Krzysztof Bagiński vorgenommen. Einige Wochen später konnten die ersten Personen ihre Arbeit in der Halle aufnehmen.
 
Die Aufgabe des Werks in Białogard ist die digitale Bearbeitung von Gutscheinen und Kassenbons. Der Investor hat in der Anlaufphase 240 Arbeitnehmer angestellt. Saisonal erhöht sich die Beschäftigtenzahl sogar bis zu 400 Personen. In erster Linie fanden hier Einwohner von Białogard Arbeit, vor allem arbeitslose Frauen und Personen in benachteiligter Lage auf dem Arbeitsmarkt (Langzeitarbeitslosigkeit, Alter von über 50 Jahren, Schulabgänger, Behinderte, allein erziehende Elternteile). Der Investor schließt die Möglichkeit nicht aus, sein Engagement in Białogard in Zukunft zu verstärken und damit weitere Arbeitsplätze zu schaffen.
 
Die Geschichte der Ansiedlung der Firma Valassis zeigt deutlich, dass selbst eine Kleinstadt eine Chance hat, im Wettrennen um Großinvestitionen viele internationale Mitbewerber zu besiegen. Voraussetzung dafür ist ein gut erstelltes Ansiedlungsangebot, maßgeschneidert für die Bedürfnisse des konkreten Unternehmens, mit entsprechender Heraushebung der für ihn wesentlichen Inhalte. Von Bedeutung ist ebenfalls das positive Engagement der kommunalen Politik und Verwaltung und deren Bereitschaft, dem Unternehmen beim Lösen verschiedener vor ihm stehender Probleme behilflich zur Seite zu stehen.

Die Zusammenarbeit des Zentrums für Investorenbetreuung mit Valassis war mit dem Tag des Banddurchschneidens keineswegs zu Ende. Dank den guten Relationen mit dem Investor war es möglich, Jayne Busby von der englischen Niederlassung der Firma zur Teilnahme an der Präsentation der Wojewodschaft Westpommern in London am 24. September 2008 einzuladen.

Zakład Valassis w Białogardzie / Valassis facility in Białogard
Zakład Valassis w Białogardzie / Valassis facility in Białogard
Zakład Valassis w Białogardzie / Valassis facility in Białogard
Zakład Valassis w Białogardzie / Valassis facility in Białogard
Zakład Valassis w Białogardzie / Valassis facility in Białogard
Zakład Valassis w Białogardzie / Valassis facility in Białogard
Zakład Valassis w Białogardzie / Valassis facility in Białogard
Zakład Valassis w Białogardzie / Valassis facility in Białogard
2010-01-05 10:39:24
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